Das Containervolumen der Hauptseehäfen in China werden voraussichtlich um 7 Prozent auf 120 Millionen TEU sinken, teilt das Transportministerium des Landes mit. In den ersten neun Monaten fiel das Boxenvolumen um 7,8 Prozent auf knapp 89 Millionen TEU verglichen mit dem Vorjahr. Der Containerumschlag in den Haupthäfen stieg um 0,3 Prozent im September. Dies ist der erste Anstieg im Boxenvolumen 2009. Auch die Frachtimporte und -exporte sollen steigen. (rup) Briefporto - Die Inlandsbriefporti der Deutschen Post bleiben im kommenden Jahr unverändert. Die Bundesnetzagentur hat am heutigen Mittwoch einen entsprechenden Antrag der Post genehmigt. Die VerkehrsRundschau hatte über den Antrag in Ausgabe 46/09 berichtet. Schifffahrt Zuwachs - Die deutschen Seehäfen rechnen nach einem zweistelligen Einbruch im laufenden Jahr beim Güterumschlag 2010 wieder mit einem leichten Zuwachs von 3 Prozent. Im laufenden Jahr werde er zunächst um etwa 16 Prozent auf 265 Millionen Tonnen zurückgehen, teilte der Zentralverband der Deutschen Seehafenbetriebe am Mittwoch in Hamburg mit. 2008 war noch ein Rekordergebnis von 318 Millionen Tonnen im Umschlag erzielt worden. Die Krise im Welthandel wirkt sich auch auf die Beschäftigung aus: Ende Juni gab es 11 738 Hafenarbeiter, 4,5 Prozent weniger als Ende 2008. Dieser Stellenabbau traf laut Verband in erster Linie Leiharbeiter. (dpa) Piraten - Das unter US-Flagge fahrende dänische Containerschiff "Maersk Alabama" ist am frühen Mittwochmorgen etwa 350 Seemeilen vor der somalischen Küste von Piraten angegriffen worden - zum zweiten Mal in diesem Jahr. Ein Sprecher der EU-Marineeinsatzgruppe Atalanta berichtete, die Piraten hätten aus automatischen Waffen auf das Schiff gefeuert. Sicherheitskräfte an Bord der "Maersk Alabama" erwiderten das Feuer jedoch und konnten die Angreifer vertreiben. Ein in Dschibuti stationiertes Atalanta- Patrouillenflugzeug wurde angefordert. Es soll das Gebiet des Überfalls nach den Piraten absuchen. (dpa)
Kurz vermeldet: 18. November 2009
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