Die Abgase von Schiffen sollen stärker in kommunale Klimaschutzstrategien einbezogen werden. Das fordert unter anderem der Naturschutzbund. Der Hamburger Senat solle sich für internationale Regelungen einsetzen, forderten Experten des Bundes. Konkrete Forderungen sind nach Schadstoffemissionen gestaffelte Hafengebühren und Landstromanschlüsse. Neben dem Kohlendioxid aus Schiffsmotoren sei besonders der Ruß am Klimawandel beteiligt, berichtete der NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger. (dpa) LKW-Fahrverbote - Vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat am Dienstag eine neue Runde im Streit gegen LKW-Fahrverbote auf Bundesstraßen begonnen. Hintergrund ist, dass der Schwerlastverkehr auf Bundesstraßen nach Einführung der Autobahnmaut 2005 zugenommen hat. Kontrahenten in dem Verfahren sind das Land Hessen und mehrere von der Maut betroffene Transportunternehmen. Der Zuwachs von Schwerlastverkehr auf diesen Straßen sei für die Anwohner nicht zumutbar, argumentiert Hessen. (dpa) Schifffahrt Piraten I - Somalische Piraten haben 180 Seemeilen nordöstlich der Seychellen einen Chemietanker mit 28 Seeleuten aus Nordkorea gekapert. Das Schiff gehört einer Reederei der Virgin Islands. Mehr Glück hatten die Seeleute des ukrainischen Frachtschiffes "MV Lady Juliet", das ebenfalls am Montag von mit Raketenwerfern und Kalaschnikow-Maschinengewehren bewaffneten Seeräubern von zwei Schnellbooten aus im Golf von Aden angegriffen wurde. Das unter St Vincent Flagge fahrende Schiff hatte ein Sicherheitsteam an Bord, dass auf die Piraten feuerte und sie in die Flucht trieb. Die Besatzung des Frachters blieb unverletzt. (dpa) Piraten II - Das Drama um einen von Piraten entführten spanischen Trawler hat nach mehr als sechs Wochen ein unblutiges Ende genommen. Dies gab der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero am Dienstag in Madrid bekannt. Die 36 Besatzungsmitglieder seien wohlauf und in Sicherheit. Der Thunfisch-Trawler "Alakrana" befinde sich auf der Fahrt in sichere Gewässer. Die spanische Regierung soll 2,3 Millionen Euro Lösegeld gezahlt haben, die Piraten selbst behaupten, sie hätten 2,7 Millionen Euro bekommen. Das Schiff hatte sich seit dem 2. Oktober vor der Küste Somalias in der Gewalt der Piraten befunden. (dpa/beg)
Kurz vermeldet: 17. November 2009
Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages