Wirtschaft
Aufschwung - Die Seehäfen in Niedersachsen haben sich von der Wirtschaftskrise erholt. An fast allen Standorten wuchsen die Umschlagszahlen. Der Güterumschlag insgesamt sank jedoch im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 22,96 Millionen Tonnen, teilte die Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen am Freitag in Oldenburg mit. Dies ist auf einen Einbruch in Wilhelmshaven zurückzuführen. Dort war wegen des Produktionsstopps der Raffinerie das Umschlagsvolumen um 29 Prozent auf 12,78 Millionen Tonnen zurückgegangen. Dagegen stieg es in Emden (30 Prozent), Cuxhaven (33 Prozent) und Nordenham (15 Prozent). (dpa)
Verkehr
Y-Bahntrasse - Die geplante Y-Bahntrasse ist nach einer Studie des Umweltbundesamtes zur Bewältigung des wachsenden Güterverkehrs aus den norddeutschen Seehäfen ungeeignet. Die Strecke von Hannover Richtung Hamburg und Bremen bringe bei hohen Kosten nur eine geringe Entlastung, ergab die Untersuchung. Um die für den schnellen ICE-Verkehr konzipierte Strecke auch rund um die Uhr mit Güterzügen befahren zu können, seien milliardenteure Zusatzausbauten nötig. "Sie ist ineffektiv, zu teuer und käme mindestens zehn Jahre zu spät!, urteilen die Experten. Sinnvoller und billiger sei der Ausbau bestehender Strecken. Über die Studie hatte zunächst die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Freitag) berichtet. (dpa)
Bauarbeiten - Auf der Autobahn 14 müssen Kraftfahrer wegen neuer Bauarbeiten mit Behinderungen rechnen. Bis Anfang Oktober wird zwischen Halle-Tornau und Löbejün die Fahrbahn instand gesetzt. So sollen Fugen zwischen den Betonplatten erneuert werden. Auf dem rund zehn Kilometer langen Abschnitt wird zunächst in Richtung Dresden gebaut. Die Autobahn ist dabei nur auf einer Spur befahrbar. Danach sollen die Fugen in Richtung Magdeburg erneuert werden. Gebaut wird auf der Autobahn 14 (Halle-Magdeburg) derzeit auch zwischen Calbe und Schönebeck. (dpa)