- Die drittgrößte US-Fluggesellschaft Delta Air Lines hat die Kette von Milliardenverlusten vorerst gestoppt. Im dritten Quartal fiel ein vergleichsweise moderates Minus von 50 Millionen US-Dollar an. Nach dem ersten Halbjahr hatten sich die Verluste bereits auf gut 7,4 Milliarden Dollar addiert. Der Umsatz legte im dritten Quartal um neun Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar zu, wie Delta heute mitteilte. Das Unternehmen sei unter anderem durch die Treibstoffkosten belastet worden, die um 800 Millionen Dollar höher als im Vorjahresquartal gewesen seien. Im dritten Quartal 2007 hatte Delta noch einen Gewinn von 220 Millionen Dollar eingeflogen. (dpa) Entlassungen - Die größte private indische Fluglinie Jet Airways entlässt 1900 Mitarbeiter und damit fast 15 Prozent der gesamten Belegschaft. 800 Mitarbeiter hätten ihre Kündigung bereits erhalten, sagte der Geschäftsführer B. Saroj Dutta. Den restlichen 1100 Betroffenen werde die Kündigung in den kommenden Tagen zugestellt. Der drastische Stellenabbau sei „ein Versuch, die Arbeitsplätze der verbleibenden 11.100 Angestellten zu retten“, so Dutta. Die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der Branche sei durch die hohen Treibstoffpreise und die Finanzkrise schwer beeinträchtigt. (dpa) Verkehr Baumaßnahmen - Der bei einem Feuer schwer beschädigte Eurotunnel unter dem Ärmelkanal wird voraussichtlich erst Mitte Februar wieder uneingeschränkt befahrbar sein. Die mit den Reparaturen beauftragten Baufirmen rechneten mit etwa vier Monaten Arbeit an der betroffenen Röhre, sagte eine Sprecherin der Betreibergesellschaft Eurotunnel heute in Paris. Die Kosten würden auf „weniger als 60 Millionen Euro“ geschätzt. Bei dem Brand eines Frachtzuges in einer der Röhren waren am 11. September mehrere Menschen leicht verletzt worden. Der Bahnverkehr in dem Unterwasser-Tunnel zwischen Frankreich und Großbritannien läuft seitdem nur eingeschränkt. (dpa)
Kurz vermeldet: 15. Oktober 2008
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