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Kurz vermeldet: 10. Februar 2011

Aktuelle Kurznachrichten und Unternehmensmeldungen des Tages


Datum:
10.02.2011
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Transport

Neckar-Schifffahrt - Die Schifffahrt auf dem Neckar hat im vergangenen Jahr vom Konjunkturaufschwung profitiert. 7,2 Millionen Tonnen Güter wurden auf dem Fluss transportiert und damit sechs Prozent mehr als 2009, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg am Mittwoch mitteilte. Ohne das Dezember-Hochwasser wäre der Zuwachs sogar noch stärker ausgefallen. Die Einbußen durch die Schifffahrtssperre schätzt das Amt auf rund 100 000 Tonnen. Vor allem Baustoffe (25 Prozent der Transportmengen) und Salz (23 Prozent) werden auf dem Neckar transportiert. Weitere wichtige Produkte sind Kohle, landwirtschaftliche Erzeugnisse und Eisenschrott. (dpa)

Verkehr

Umweltzone - Autos mit roter Umweltplakette dürfen ab 1. März nicht mehr durch die Umweltzonen von Düsseldorf, Wuppertal und Neuss fahren. Im vergangenen Jahr seien die Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid in den Umweltzonen zu oft überschritten worden, teilte die Bezirksregierung Düsseldorf am Mittwoch mit. Deswegen trete nun die Verschärfung in Kraft. So seien die Feinstaub-Grenzwerte etwa in Düsseldorf im vergangenen Jahr an 48 Tagen überschritten worden. Sonderregelungen soll es aber beispielsweise für Linienbusse geben, die auf Antrag weiterhin in die Umweltzonen fahren dürfen. Die Verschärfung war bereits im Luftreinhalteplan von 2008 für den Fall vorgesehen, dass die bisherigen Maßnahmen nicht greifen. (dpa)

Unternehmen

Seefracht - Am 8. Februar wurde Bremerhaven als Anlaufhafen in den Europa-Fernostdienst "Loop C" des Reederei-Konsortiums Grand Alliance (Hapag Lloyd, NYK, OOCL) aufgenommen. Erstmals machte das Containerschiff "OOCL Seoul" am Eurogate Container Terminal Bremerhaven fest. Das Containerschiff hat eine Ladekapazität von 8063 Standardcontainern (TEU), ist 323 Meter lang und 43 Meter breit. Der "Loop C" ist ein wöchentlicher Dienst. Insgesamt setzt die Grand Alliance auf dieser Rotation zehn Schiffe in der Größenordnung von 8000 TEU ein. Anlaufhäfen sind Ningbo – Shanghai – Xiamen – Kaoshiung – Hong Kong – Shekou – Singapur – Port Klang – Rotterdam – Bremerhaven – Southampton – Singapur – Kaohsiung – Hongkong – Shekou – Ningbo. (ab)

Rote ZahlenDie skandinavische Fluggesellschaft SAS hat auch 2010 wieder hohe Verluste eingeflogen. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm angab, brachte das letzte Jahr unter anderem wegen des Vulkanausbruchs auf Island mit Flugverbot einen Nettoverlust von 2,2 Milliarden Kronen  gegenüber 2,9 Milliarden Kronen (251 gegenüber 331 Mio Euro) 2009. Die seit Jahren verlustreiche SAS gilt seit längerem als Übernahmekandidat für die deutsche Lufthansa. Im vierten Quartal verzeichnete das teilstaatliche Unternehmen einen bescheidenen Gewinn von 47 Millionen Kronen gegenüber 1,5 Milliarden Kronen Verlust zwölf Monate zuvor. Der Umsatz stieg in den letzten drei Monaten leicht von 10,3 auf 10,5 Milliarden Kronen. Über das Gesamtjahr fiel er um 9,4 Prozent auf 40,7 Milliarden Kronen. (dpa)

Luftfracht - Der Erfurter Flughafen hat 2010 entgegen dem Bundestrend Einbußen im Frachtverkehr hinnehmen müssen. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Statistik der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen sank das Aufkommen an Luftfracht und Luftpost in Erfurt um 5,9 Prozent auf 2628 Tonnen. Ohne den Transitverkehr lag das Minus sogar bei 16,6 Prozent. Bundesweit wurde dagegen insgesamt ein Plus von 21,4 Prozent auf knapp 4,37 Millionen Tonnen registriert. Bei den Passagieren gab es auf dem Flughafen der Landeshauptstadt dagegen ein Plus von 19,2 Prozent auf 322.073. (dpa)

Wirtschaft

Dieselpreis - Autofahrer in Deutschland müssen für einen Liter Diesel derzeit deutlich mehr bezahlen als noch in der Vorwoche. Anders als beim Benzin zog der Dieselpreis in den vergangenen Tagen deutlich an, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Im bundesweiten Durchschnitt kostet der Liter Diesel nach Berechnungen des Autoclubs derzeit 1,357 Euro, 1,5 Cent mehr als vor einer Woche. Superbenzin wurde dagegen leicht um 0,1 Cent billiger und kostete pro Liter 1,467 Euro. Die Differenz zwischen den Spritsorten verringerte sich damit auf 11 Cent. Von den Rekordwerten wie im Juli 2008, als der Liter Diesel zeitweise 1,522 Euro kostete und damit nur etwa 4 Cent billiger war als Superbenzin, sind die Preise aber noch ein ganzes Stück entfernt. (dpa)

 

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