Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 8,4 Milliarden Schweizer Franken gesteigert werden. Aufgrund der beträchtlichen Aufwendungen für Zölle, Steuern und Frachtkosten ist der Umsatz in der Speditionsbranche im Hinblick auf die Geschäftsentwicklung jedoch nur beschränkt aussagefähig. Daher legte der Vorstandsvorsitzende Klaus Herms gleich die Ergebniszahlen nach: Das Ertragsniveau des Vorjahres konnte mit einem Reingewinn von 160 Millionen Schweizer Franken um gut 27 Prozent verbessert werden. Das operative Ergebnis (Ebit) weist eine Steigerung um 7,5 Prozent auf 213 Millionen Schweizer Franken aus. Herms gibt aber zu, dass das Ergebnis durch Beteiligungsverkäufe aufpoliert ist: "Des weiteren hat auch der Verkauf der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Multipurpose Terminals zu Beginn des Jahres mit einem einmaligen Ertrag von 10,9 Millionen Schweizer Franken zu dieser bemerkenswerten Gewinnentwicklung beigetragen." Überdurchschnittlich gut entwickelten sich die Geschäftsfelder Seefracht und Kontraktlogistik. Dagegen hat der konjunkturelle Abschwung in den Bereichen internationale Landverkehre, Luftfracht und Zollabwicklung deutliche Spuren hinterlassen. Ob nächstes Jahr wieder etwas erfreuliches dabei raus kommt, wenn in der Schweiz Bilanz gezogen wird ist ungewiss, eine wirklich präzise Prognose für das laufende Geschäftsjahr gab der Vorstandsvorsitzende Klaus Herms nicht.
Kühne nagelt das Ergebnis fest
Der Schweizer Speditions-Konzern Kühne und Nagel International hat für das Jahr 2001 Bilanz gezogen und es kam erfreuliches dabei raus.