Die Nicht-Anerkennung amerikanischer Führerscheine in Deutschland hemmt nach Ansicht der US-Handelskammer in Deutschland die Investitionsbereitschaft amerikanischer Firmen. Das komplizierte Anerkennungsverfahren sei ein Ärgernis für die Unternehmen, teilte die Handelskammer in Frankfurt mit. Es sei an der Zeit, die Führerscheine von US-Bürgern in Deutschland ähnlich wie in den Niederlanden für die Dauer ihrer Arbeitserlaubnis anzuerkennen. Derzeit müssen Amerikaner, die länger als ein Jahr in Deutschland bleiben wollen, ihren Führerschein nach einem halben Jahr umschreiben lassen. Die Anerkennung ist je nach Herkunfts-Bundesstaat unterschiedlich. Maßgeblich ist die Qualität der Fahrausbildung sowie die Frage, ob der Führerschein fälschungssicher und die Verkehrsdichte ähnlich der in Deutschland ist. (tw/dpa)
Kritik an deutscher Fahrerlaubnis-Politik
Nichtanerkennung von Führerschein hemme Investoren aus den USA