Mannheim. Nur etwas mehr als die Hälfte führender Industrie- und Handelsunternehmen der Konsumgüterwirtschaft sehen die eigenen Anstrengungen im Bereich der nachhaltigen Wertschöpfung als erfolgreich an. Gleichzeitig bezeichnet eine überwältigende Mehrheit der Befragten die Bedeutung des Klimaschutzes als wichtig – „Tendenz steigend“, meint Klaus Ballas, Partner und Green-Experte bei J&M. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Befragung der Mannheimer Unternehmensberatung unter 104 Entscheidungsträger aus führenden Unternehmen der Branchen Handel und Konsumgüterindustrie. „Nachhaltig zu wirtschaften ist mehr als nur ein Hype“, betont Ballas, wobei strategische Ausrichtungen noch unterschiedliche Ausprägungen zeigen würden: Mehr als 60 Prozent der Unternehmen setzten vor allem auf Nutzung sparsamer Produktionsanlagen, was Ressourcen und Energieeinsatz anbelange. Die Ausweisung von CO2-Belastungen würde dagegen noch unterschätzt und weit unter 20 Prozent der Befragten sahen dies als bedeutsam an. „Es sei bemerkenswert“, so Ballas, „dass 69 Prozent nicht den eigenen Carbon Footprint ausweisen können.“ (ak)
Konsumgüterwirtschaft bei Nachhaltigkeit nur bedingt erfolgreich
Nur etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen der Konsumgüterwirtschaft sehen die eigenen Anstrengungen im Bereich der nachhaltigen Wertschöpfung als erfolgreich an