Frankfurt am Main. Kombiverkehr bietet ab dem 1. September 2008 erstmals eine Verbindung zwischen Basel und Duisburg an. Von Beginn an werden die Züge täglich montags bis freitags in jeder Richtung starten. „Damit schaffen wir eine planbare Alternative für regelmäßige Straßentransporte auf der stark belasteten Nord-Süd-Route entlang des Rheins", sagt Robert Breuhahn, Geschäftsführer von Kombiverkehr. Immer mehr Spediteure wollten auch auf dieser Strecke auf die Bahn umsteigen. Züge von Kombiverkehr zwischen Köln, Wuppertal und Basel seien regelmäßig ausgebucht. „Duisburg als Drehscheibe bietet für Ladungen aus dem Süden Anschlussmöglichkeiten nach Rotterdam, Leipzig sowie Lovosice und Gadki.“ Umgekehrt würden die neuen Züge auch für ankommende Sendungen Weiterfahrten auf der Schiene in den Süden ermöglichen. Die Verbindung in die Chemieregion Basel sei unter anderem für die chemische Industrie wichtig, die Gefahrgutsendungen aufgrund der höheren Sicherheit bevorzugt auf der Schiene transportiert. „Weil entlang des Rheins auch die Schienenkapazität sehr gut ausgelastet ist, sind wir sehr froh, eine Übernachtverbindung bekommen zu haben", ergänzt Reinhilde Priebe, Leiterin Nationaler Verkehr bei Kombiverkehr. So werden die Wechselbehälter, Container oder Sattelanhänger im Terminal Basel-Weil am Rhein bis 18:50 Uhr und in Duisburg-Ruhrort Hafen sogar bis 21:00 Uhr angenommen. Die Sendungen werden am nächsten Tag um 12:15 Uhr in Basel, beziehungsweise um 13:05 Uhr in Duisburg bereitgestellt. Ausgenommen davon ist die Freitagsabfahrt ab Duisburg, deren Ladungen am Montagmorgen ab 06:00 Uhr zur Abholung bereit stehen. Zum Fahrplanwechsel Anfang Dezember sind von den Netzbetreibern frühere Bereitstellungszeiten in Aussicht gestellt worden. (sv)
Kombiverkehr: Verkehre zwischen Basel und Duisburg
Ab September regelmäßige Züge zwischen Basel und Duisburg