Bonn. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) hat von der Bundesregierung Maßnahmen zur Unterstützung der fast 40.000 kleinen und mittelständischen Autohäuser und Werkstätten gefordert. In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel und die Führungsspitzen der großen Koalition erklärte ZDK-Präsident Robert Rademacher, bei der befristeten Befreiung von der KFZ-Steuer dürfe es kein Bewenden haben. So müsse die nach Ansicht des ZDK überfällige CO2-Steuer noch vor der Bundestagswahl in Kraft treten und auch auf jüngere Gebrauchtfahrzeuge erstreckt werden. Rademacher mahnte in seinem Schreiben, die Banken müssten nachdrück-lich an ihre Verantwortung gegenüber den kleinen und mittelständischen Unternehmen erinnert werden und die Vergünstigungen durch Rettungspaket und Leitzinssenkung uneingeschränkt an die Betriebe weitergeben. Weiter forderte der ZDK-Präsident, die Pendlerpauschale müsse unangetastet bleiben. Ferner solle statt einer reinen Verschrottungsprämie eine Umweltprämie für diejenigen Autofahrer ausgelobt werden, die ihr Altfahrzeug gegen ein emissions- und schadstoffarmes Neu- oder Gebrauchtfahrzeug tauschten. (sb)
KFZ-Gewerbe fordert Politik zum Handeln auf
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe fordert finazielle Hilfen für die kleinen und mittelständischen Auto¬häuser und Werkstätten