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KEP: Konsortium erprobt autonomen Pakettransporter in Braunschweig

Der Konsortialpartner Ibeo stellt Sensoren als "Augen" und IT als "Gehirn" für das autonome Zustellungsfahrzeug bereit
© Foto: Ibeo

Im Pilotprojekt "VanAssist" feilen DPD, Ibeo, IAV, BridgingIT sowie das Institut für Fahrzeugtechnik an der TU Braunschweig, der TU Clausthal, der Universität Mannheim und der Hochschule Offenburg am intelligenten Zustellfahrzeug.


Datum:
27.04.2020
Autor:
Anja Kiewitt
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Braunschweig. Auf dem Gelände der TU Braunschweig testen die Partner im Projekt "VanAssist" derzeit autonome elektrische Kleintransporter für eine emissionsfreie Paketzustellung in urbanen Zentren. Das Konsortium besteht neben dem Hamburger LiDAR-Spezialisten Ibeo Automotive Systems aus dem KEP-Unternehmen DPD, dem Engineering-Dienstleister IAV, dem IT-Unternehmen BridgingIT sowie dem Institut für Fahrzeugtechnik an der TU Braunschweig, der TU Clausthal, der Universität Mannheim und der Hochschule Offenburg. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des Förderprogramms „Automatisiertes und vernetztes Fahren“ mit 2,7 Millionen Euro.

Rendezvouz am nächsten Haltepunkt

In dem Projekt nimmt der Zusteller Pakete aus dem Fahrzeug und stellt sie in der Umgebung zu Fuß zu. Das Fahrzeug bewegt sich autonom zum nächsten Haltepunkt und wartet dort auf den Zusteller. Fahrzeug und Zusteller stehen permanent über eine Kommunikationseinheit in Kontakt. So kann der Zusteller das Fahrzeug, das sich gerade zu einem Haltepunkt bewegt, auch zu einem anderen Punkt bestellen. Künftig soll das System Zustellrouten optimieren und den besten und kürzesten Weg nehmen. Berücksichtigt werden dann unter anderem die persönlichen Erfahrungswerte der Zusteller, gepaart mit der idealen Zustellzeit an einer Adresse, speziellen Zustellbedingungen, Verkehrssituationen zu bestimmten Zeiten und optimalen Haltepunkten.

Positionsbestimmung bis auf zehn Zentimeter

Über Sensoren kann das Fahrzeug seine Position bis auf zehn Zentimeter genau bestimmen. Ausgestattet mit dem neuen Sensor "ibeoNEXT" von Ibeo sammelt es live Umgebungsdaten und nutzt sie zum Navigieren. Das Safety-System von Ibeo überwacht und koordiniert alle Komponenten, wie die Sensoren für das Spurhalten. Bei einem Abweichen wird die Spur korrigiert. Die automatisierten Fahrzeuge können laut Ibeo bereits viele Situationen allein bewältigen. Kommt ein Fahrzeug autonom nicht mehr weiter, schaltet sich die Leitstelle ein. Hier werden definierte Fahrmanöver freigegeben oder gestartet, beispielsweise um ein nicht eindeutig identifizierbares Hindernis zu umfahren.

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