Bonn. Als richtungsweisende Entwicklung ist am Donnerstag das „Handyporto“ der Deutschen Post ausgezeichnet worden. Das Angebot zur einfachen und schnellen Frankierung per SMS sei in Bonn zum symbolischen Ort im "Land der Ideen" ernannt worden, einer Initiative unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler, teilte die Post mit. „Die Idee der Deutschen Post ist so einfach wie genial. Sie bietet Unabhängigkeit von Öffnungszeiten und ist beispielhaft für deutschen Innovationsgeist“, sagte Hans-Peter Stefer vom Kölner Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank, Kooperationspartner der Initiative, der die Auszeichnung übergab. Mit dem Handyporto können Absender seit Sommer 2008 ihre Standardbriefe und Postkarten auch ohne Marke an jedem Ort und zu jeder Tageszeit versandfertig machen. Dazu genügt es, eine SMS mit dem Stichwort „Brief“ oder „Karte“ an die Nummer 22122 zu schicken oder dort anzurufen. Innerhalb weniger Sekunden erhält der Absender einen zwölfstelligen Code. Diesen handschriftlich auf den Brief zu übertragen reicht aus, um die Sendung passend zu frankieren. „Die Auszeichnung bestärkt uns auf unserem Weg, die Deutsche Post fit für das digitale Zeitalter zu machen“, sagte Marco Hauprich vom Marketing Brief des Unternehmens. „Deutschland – Land der Ideen“ ist eine Initiative der Marketing für Deutschland GmbH und wurde von der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) angestoßen. (pi)
KEP: Deutsche Post für „Handyporto“ ausgezeichnet
Handyporto der Deutschen Post als "beispielhaft für deutschen Innovationsgeist“ gelobt