Essen/London. Damit hat Deutschlands größter Waren- und Versandhauskonzern seinen selbst gestellten ersten Verkaufskatalog großenteils abgearbeitet. "Wir erreichen mindestens 1,1 Milliarden Euro", sagte Konzernsprecher Jörg Howe. Am Montag gaben KarstadtQuelle und der Immobilienfonds IXIS Capital Partners in Essen und London den Übergang von drei Karstadt-Warenzentren in Unna (Westfalen), Essen und Berlin bekannt. Das Warenverteilzentrum in Unna ist mit mehr als 300.000 Quadratmetern eine der größten Logistikimmobilien in Deutschland. Wie schon beim Verkauf des ersten Logistikpaketes an die Post-Tochter DHL sind mit dem Verkauf gleichzeitig langfristige Rückmietverträge abgeschlossen worden. Zum Kauf- und Mietpreis schwiegen die Unternehmen. Auf der aktuellen Verkaufsliste steht jetzt noch ein drittes Logistikpaket mit den Versandzentren von Neckermann und Quelle im Wert von rund 200 Millionen Euro. Hinzu kommt ein zweiter Verkaufskatalog, der mit der Karstadt-Hypothekenbank und dem Ratenkreditgeschäft noch einmal einen Wert 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro umfasst.
KarstadtQuelle: Weiteres Logistikpaket verkauft
Der angeschlagene Handelsriese KarstadtQuelle hat auf seinem Sanierungskurs ein zweites großes Logistikpaket abgestoßen.