Das Unternehmen gab bei seiner Bilanzpräsentation bekannt, dass das defizitäre und unterausgelastete Werk in Großbritannien geschlossen werden soll. Dazu wird die Produktion bis Sommer 2004 in das Bestehende Werk vor den Toren Münchens verlagert. Die vom Vorstandsvorsitzenden Cletus von Pilcher beobachtete Markterholung bezieht sich vor allem auf von Handelsketten georderte Hubwagen, während die Bestellungen von größeren Gabelstaplern seitens der Industrie Mangelware bleiben. Im vergangenen Jahr sank der Konzernumsatz um 4,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, was dem Rückgang des Marktvolumens für die Flurförderzeugbranche in Europa entspricht, so von Pichler. Der erwartungsgemäß niedrigere Umsatz im Neugeschäft konnte durch das Wachstum bei dem weniger konjunkturanfälligen Kundendienst teilweise kompensiert werden. Auf der Ertragsseite profitiert das Unternehmen von seiner Umstellung auf denn Direktvertrieb. Die operative Umsatzrendite verbesserte sich auf fünf Prozent. Ebenfalls positiv entwickelte sich der Jahresüberschuss mit 54 Millionen Euro gegenüber 39 Millionen Euro im Vorjahr.
Jungheinrich steigert Ertragsniveau
Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich rechnet angesichts einer zögerlichen Markterholung in den ersten drei Monaten des Jahres für das Gesamtjahr mit leicht steigenden Umsätzen und Auftragseingängen.