Hamburg. Trotz der Unsicherheit über die Konjunkturentwicklung gehe man weiter von einem leichten Anstieg des Marktvolumens für Flurförderzeuge in Europa aus, teilte das Unternehmen mit. Hieraus ließen sich für Jungheinrich leicht höhere Auftragseingänge und Umsätze erwarten. Dabei werde der Preisdruck voraussichtlich aber anhalten, der im ersten Quartal zu einem Umsatzrückgang führte. Gleichzeitig hielt der Konzern seinen Konzernüberschuss im Auftaktquartal dank einer Verlagerung der Nachfrage zu höherwertigen Staplern mit 8,7 Millionen Euro binnen Jahresfrist stabil. Das operative Ergebnis legte um knapp zehn Prozent auf 13,8 Millionen Euro zu, während sich der Umsatz um 3,6 Prozent auf 345 Millionen Euro verringerte. Die erste Jahreshälfte 2004 sei für Jungheinrich weitgehend durch die Umsetzung der Werksschließungen in Leighton Buzzard (Großbritannien) und Argentan (Frankreich) bestimmt. Die Verlagerung der Produktion verbrennungsmotorischer Stapler aus England nach Moosburg (Deutschland) verlaufe planmäßig. Elektrisch betriebene deichselgeführte Geräte, die in Argentan produziert wurden, werden an den Standort Norderstedt (Deutschland) zurückverlagert. In Preis und Qualität wettbewerbsfähige Handgabelhubwagen würden künftig vom chinesischen Hersteller Ningbo Ruyi Joint Stock Co. bezogen.
Jungheinrich startet verhalten ins Jahr 2004
Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich hält trotz einem verhaltenen Start ins laufende Geschäftsjahr an seiner Prognose für 2004 fest.