Hamburg. Die weltweite Nachfrage nach Flurförderzeugen habe sich im ersten Halbjahr 2006 deutlich erhöht, teilte das Unternehmen mit. Der Konzernumsatz sei verglichen mit dem Vorjahreshalbjahr um zwei Prozent auf 880 Millionen Euro gestiegen. Der Auslandsanteil habe sich von 72 auf 73 Prozent erhöht, hieß es weiter. Wegen veränderter Produktionsabläufe am Standort Norderstedt konnte das Produktionsvolumen nach Angaben von Jungheinrich nur leicht gesteigert werden. Das operative Ergebnis sei im zweiten Quartal leicht rückläufig gewesen. Im ersten Halbjahr erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auch durch einen Einmaleffekt bei Pensionsplänen einer britischen Tochterfirma auf 50,4 Millionen Euro verglichen mit 44,6 Millionen Euro in der Vorjahreshälfte. Die Umsatzrendite verbesserte sich zur Jahresmitte auf 6,3 Prozent. Es blieb ein Überschuss von 33,1 Millionen Euro verglichen mit 25,7 Millionen Euro vor Jahresfrist. "Wir streben für dieses Jahr ein Auftragsvolumen von rund 1,8 Milliarden Euro an", berichtete Vorstandsvorsitzender Cletus von Pichler. Das Unternehmen rechne 2006 mit einem Umsatzanstieg auf mehr als 1,75 Milliarden Euro im Vergleich zu 1,645 Milliarden Euro im Vorjahr.
Jungheinrich meldet Auftrags- und Umsatzzuwachs
Der Hamburger Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnik hat den Auftragsbestand des Neugeschäftes im ersten Halbjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahreswert um 15 Prozent auf 271 Millionen Euro gesteigert.