So gut wie sicher ist nach Meinung von Eisenbahnminister Nikolai Aksjonenko der Bau des Verkehrstunnels zwischen der fernöstlichen Insel Sachalin und dem russischen Festland. Bereits gegen Ende 2001 würden die Bauarbeiten beginnen. Nach der Fertigstellung des Tunnels - Vorbild ist die Verbindung unter dem Ärmelkanal - könnten sämtliche japanischen Frachten für Europa über die transsibirische Eisenbahn bis an die polnische Grenze gelangen. Laut Aksjonenko unterstützen "viele kommerzielle und finanzielle Strukturen in Japan" das Projekt. Ohnehin würden die Baukosten von Tokio vorfinanziert. Allerdings denkt man dort bereits weiter. Japanische Interessenten wollen Sachalin durch einen weiteren Tunnel auch mit Hokkaido verbinden. Damit aber sind russische Sicherheitsinteressen betroffen. (vr/jpd)
Japan-Importe künftig aus Russland?
Neuer Transportweg durch geplanten Tunnel von Sachalin zum Festland