„2004 wird ein gutes Jahr werden.“ Mit diesen optimistischen Worten begrüßte José Maria Alapont, Vorstandsvorsitzender des Iveco-Konzerns, die Journalisten auf der Pressekonferenz des weltweit tätigen Nutzfahrzeugherstellers. Und die Zahlen bestätigten ihn: Im ersten Halbjahr 2004 konnte das Unternehmen gegenüber dem gleichen Zeitraum in 2003 ein Umsatzwachstum von 8,7 Prozent melden, wobei allein das zweite Quartal mit 11 Prozent Steigerung zu Buche schlug. „Wir sind überzeugt, bis Ende dieses Jahres einen zweistelligen Zuwachs zu erzielen“, erklärte Alapont und ergänzte: „Dieses Jahr ist das beste in der Iveco-Geschichte.“ Für die kommenden Jahre erwartet er zwar eine Abschwächung des Wachstums, doch sei bis 2007 immer noch mit einer jährlichen Steigerung von zwei bis drei Prozent zu rechnen. Derzeit liegt der Marktanteil von Iveco in Westeuropa bei rund 37 Prozent. Doch damit will sich der Vorstandvorsitzende nicht begnügen: „Wir wollen einen Anteil von 50 Prozent erreichen.“ Und weiter: „Wir werden unsere Marktpräsenz auch weltweit ausbauen.“ Bedeckt hielt sich Alapont bei der Frage nach seinen Plänen in Ostasien: „Über unsere Aktivitäten in China können wir erst Ende des Jahres mehr sagen.“ Im laufenden Jahr rechnet der Iveco-Chef mit einem Gesamtumsatz von rund neun Milliarden Euro. Und auch die weitere Strategie heißt Wachstum. „Wir wollen den Kunden und unsere Aktionäre auf Dauer zufrieden stellen“, fasste Alapont seine Ziele in einem Satz zusammen.
Iveco: "Bestes Jahr der Firmengeschichte"
Iveco-Chef José Maria Alapont erwartet zweistelligen Zuwachs in 2004