Italiens Staatsbahnen klagt über Benachteiligung

03.06.2009 11:56 Uhr
Bahngleise
Italiens Staatsbahnen beschweren sich über unzureichende poltische Unterstützung
© Foto: ddp

Geschäftsführung der Staatsbahnen fordert politische Unterstützung für die Schiene

Rom. In Italien fehle eine Politik, die den Gütertransport auf der Schiene unterstützt, zudem erhalte stets der Straßengüterverkehr bei staatlichen Subventionen den Vorzug. Das monierte jetzt der Geschäftsführer der Staatsbahnen (FS), Mauro Moretti. Anlass war ein Treffen in Genua, bei dem über die zukünftige Schienenverbindung Rotterdam-Genua gesprochen wurde. Dabei wurde deutlich, dass die Finanzierung des italienischen Teils in keiner Weise gesichert ist. „Wenn Italien weiterhin den Straßentransport subventioniert und andere Transportwege vernachlässigt, wird der Gütertransport auf den Schienen – wie das Projekt Genua-Rotterdam – nie Realität werden“, prophezeite Moretti. Als Vertreter des Straßentransportgewerbes widersprach ihm der ehemalige Staatssekretär im Transportministerium, Paolo Uggè: „Moretti will nur vertuschen, dass die Staatsbahnen keinen Erfolg haben im Gütertransport“. Die FS hätten bedeutende Summen erhalten, doch das Cargo-Netz sei geschrumpft und der Service wenig flexibel. (rp)

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