Italiens Häfen sind noch reformbedürftig

01.08.2002 16:29 Uhr

1,5 Milliarden Euro für den Ausbau der Infrastruktur nötig

Die seit sieben Jahren laufende Reform der italienischen Häfen sei bisher noch nicht abgeschlossen. Dies teilte der Ehrenpräsident des Dachverbands der italienischen Häfen (Assoporti), Francesco Nerli, in einem Interview mit der Mailänder Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore" mit. Nach wie vor fehle den italienischen Hafenbehörden die ausreichende finanzielle Autonomie, um ihre Ressourcen voll auszuschöpfen, so Nerli. Besonders im Hinblick auf die Schlüsselrolle, die den Häfen künftig durch den Ausbau der Seefracht zukommen wird, sei die Fertigstellung einer erweiterten Infrastruktur dringend notwendig. Dafür werden in den nächsten drei Jahren zusätzliche Finanzmittel in der Höhe von mindestens 1,5 Milliarden Euro benötigt. Bei Italiens Häfen steht Gioa Tauro (Kalabrien) mit der Verschiffung von Containern mit einer Gesamtladekapazität von 2,5 Millionen TEU an der Spitze, gefolgt von Genua (1,5 Millionen TEU) und La Spezia (975.000 TEU). (vr/im)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.