Das italienische Verkehrsministerium hat den seit längerem vorbereiteten Investitionsplan für den Straßenbau bestätigt, wonach 23.000 Millionen Euro in den Autobahnausbau investiert werden. Bis 2004 sollen die geplanten Arbeiten fertiggestellt werden, wie Verkehrsminister Pietro Lunardi bei einem Treffen mit der Führung der Autobahngesellschaft Aiscat mitteilte. Dadurch werde das bestehende Autobahn- und Schnellstraßennetz um 30 Prozent erweitert. Bereits begonnene Bauarbeiten und Streckenabschnitte werden im Rahmen des Plans fertiggestellt. Zu den wichtigen Bauvorhaben zählen unter anderem Verbesserungen auf der Verbindung Brenner- Tyrrenisches Meer. Ebenso soll die berüchtigte Strecke Salerno-Reggio Calabria ausgebaut werden. Priorität habe das Autobahnnetz um Genua und an der Adria sowie die Verbindung Catania-Siracusa-Gela auf Sizilen, erklärte Lunardi. (vr/im)
Italien investiert 23 Milliarden Euro in Autobahnausbau
Autobahn- und Schnellstraßennetz soll um 30 Prozent erweitert werden