Bremen. Die Experten vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) und von Hackett Associates gehen davon aus, dass der Umschlag in den Seehäfen der Nordrange 2014 die Marke von 40 Millionen Standardcontainern (TEU) erreichen wird. Das geht hervor aus der neuesten Ausgabe des Global Port Tracker - North Europe Trade Outlook hervor, der gemeinsam von Hackett Associates und dem Bremer Institut herausgegeben wird.
Die Experten gehen demnach davon aus, dass 2014 die Importe beladener Container auf 3,9 Prozent (2013: +2,2 Prozent) zunehmen werden. Auf der Exportseite geht man von einer Zunahme um 3,4 Prozent aus (2013: +1,6 Prozent). Wenn zusätzlich der Transhipmentumschlag und die Leercontainerbewegungen eingerechnet werden, prognostiziert Sönke Maatsch vom ISL, dass der Containerumschlag der Nordrangehäfen im Jahr 2014 insgesamt um 3,3 Prozent steigen dürfte.
Hamburg könnte um 3,4 Prozent wachsen
Ein relativ hohes Wachstum wird bezogen auf den Gesamtumschlag inklusive Leercontainer und Transhipment für die belgischen Häfen Antwerpen und Zeebrügge erwartet, in denen der Containerumschlag laut ISL um 7,1 bzw. 7,6 Prozent zunehmen dürfte. Für Rotterdam, Le Havre und Bremerhaven werde das Wachstum dagegen unter 1 Prozent liegen. Der Umschlag im Hafen Hamburg dürfte demgegenüber in etwa mit dem Gesamtmarkt wachsen und um 3,4 Prozent zunehmen. (diwi)