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Insolvenz des Hafen-Dienstleister GHB abgewendet

03.08.2009 13:57 Uhr

1700 Arbeitsplätze beim Bremer Hafen-Personaldienstleister sind vorläufig gerettet

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Bremen. Eine drohende Insolvenz des Bremer Hafen-Personaldienstleisters GHB ist nach Angaben von Verdi dank des beschlossenen Sozialplans vorerst abgewendet. Zurzeit werde das, was vereinbart worden sei, erstmal halten, sagte der Fachbereichsleiter Verkehr der Dienstleistungsgewerkschaft, Harald Bethge, heute in Bremen. „Ob das auf Dauer so laufen wird, wissen wir nicht.“ Der Sozialplan sieht unter anderem Änderungskündigungen für knapp 180 Beschäftigte vor, die künftig für weniger Geld in anderen Abteilungen arbeiten sollen. Im Gegenzug konnten 1700 Arbeitsplätze statt der von der Geschäftsführung geplanten 1100 gesichert werden. Der GHB ist von dem krisenbedingten Umschlagseinbruch in den Häfen besonders getroffen. Das Unternehmen gleicht Arbeitsspitzen in den Hafenunternehmen im Land Bremen aus. Dafür zahlen die Firmen in eine Garantielohnkasse ein, die in wirtschaftlich schlechten Zeiten die Gehälter der Beschäftigten übernimmt. Im August oder September wäre diese Kasse voraussichtlich leer gewesen, sagte Bethge. Mehr als 100 Arbeitsplätze seien deshalb in Gefahr gewesen. Dass nun so viele Stellen erhalten blieben, verdanke der GHB auch der Solidarität der Hafenunternehmen. Die Mitarbeiter von BLG und Eurogate würden 20 Prozent weniger arbeiten, damit GHB-Beschäftigte zum Einsatz kämen. Der Sozialplan ist bei den Mitarbeitern allerdings umstritten. Einige Hafenarbeiter wollen gegen die Änderungskündigungen klagen. Ein Versuch, den Betriebsrat abzusetzen, scheiterte vergangene Woche. Sowohl Gewerkschaft als auch Betriebsrat verteidigen den Sozialplan. „Dass der Druck so hoch ist, damit haben wir nicht gerechnet“, sagte der Bremerhavener Betriebsratsvorsitzende Peter Frohn. „Wir haben so wenige Schichten wie lange nicht mehr.“ Er hofft nun, dass die Konjunktur im zweiten Quartal 2010 wieder anzieht. (dpa)

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