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Innenminister Gall für Durchschnittstempo-Überwachung statt Blitzen

Stationäre Geräte zur Geschwindigkeitsüberwachung könnten bald eingemottet werden
© Foto: Lija Peter/ ddp

Baden-Württemberg: Nicht das Augenblicks-Tempo soll gemessen werden, sondern die in einem längeren Streckenkorridor gefahrene Geschwindigkeit / LKW verstärkt kontrollieren


Datum:
05.08.2011
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Stuttgart. Stationäre Geräte zur Geschwindigkeitsüberwachung könnten im Südwesten bald eingemottet werden: Innenminister Reinhold Gall (SPD) lotet eine Durchschnittstempo-Überwachung aus. Die neue „Section Control" genannte Methode wird bereits in Österreich an unfallkritischen Tunnelabschnitten oder Gefällstrecken eingesetzt.

Dabei wird nicht wie bei einem herkömmlichen Blitzer das Augenblicks-Tempo gemessen, sondern die in einem längeren Streckenkorridor gefahrene Geschwindigkeit. In Baden-Württemberg sei eine Erprobung denkbar, sagte Gall am Freitag in Stuttgart laut einer Mitteilung. Überhöhte Geschwindigkeit gilt nach wie vor als Haupt-Unfallursache.

Nach Auffassung des Auto Club Europa (ACE) trägt eine solche Messung nicht nur zu einer höheren gesellschaftlichen Akzeptanz gegenüber polizeilichen Maßnahmen bei, sondern auch zu einem deutlichen Rückgang der Unfallzahlen. Dies belegten internationale Beispiele, betonte ACE-Vorsitzender Wolfgang Rose nach einem Gespräch mit Gall.

Der SPD-Politiker ist auch bereit, den LKW-Verkehr durch die Polizei stärker ins Visier zu nehmen. Wer den gebotenen Sicherheitsabstand und das Überholverbote nicht beachte, müsse auch im Straßengüterverkehr verstärkt mit verkehrsrechtlichen Folgen rechnen, sagte Gall. (dpa) 

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