Berlin. Die deutschen Häfen sollen in der Wirtschaftskrise flott gemacht werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin das Hafenkonzept. „Die schwache Weltkonjunktur hat inzwischen die Schifffahrt und die Häfen voll erfasst“, sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Der Plan für die See- und Binnenhäfen solle helfen, die Konjunkturkrise zu überwinden. Geplant ist darin, die Hafenentwicklung voranzutreiben und die Anbindung an das Hinterland auszubauen, um Kapazitätsengpässe in den Häfen zu verhindern. „Davon profitiert ganz Deutschland“, erklärte Tiefensee. Das Hafenkonzept, das auf zehn Jahre angelegt ist, solle der Baubranche, der Hafen- und der Logistikwirtschaft zugutekommen. Das Bundesverkehrsministerium stellt nach eigenen Angaben für den Ausbau der Infrastruktur in diesem und dem kommenden Jahr je rund zwölf Milliarden Euro bereit. Außerdem soll es mehr Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz geben. Das Konzept ist auch mit den Ländern und mit Branchenverbänden abgestimmt. (dpa/pi
Infrastruktur der deutschen See- und Binnenhäfen soll gestärkt werden
Bundeskabinett beschließt Hafenkonzept