Industrie und Handel in Ulm fordern Aufhebung der Umweltzone

22.01.2009 17:27 Uhr
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In den Städten entstehen immer mehr Umweltzonen
© Foto: ddp/Treblin

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm hat gefordert, die Umweltzone mit Beschränkungen für den Autoverkehr, sofort aufzuheben

Ulm. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm hat gefordert, die Umweltzone mit Beschränkungen für den Autoverkehr, sofort aufzuheben. „Die Feinstaubgrenzwerte wurden 2008 deutlich unterschritten – und zwar ohne Fahrverbote“, teilte die IHK am Donnerstag mit. Anstelle der zulässigen 35 Überschreitungen sind nach IHK-Angaben im vergangenen Jahr in der Donaustadt nur 29-mal zu hohe Werte gemessen worden. Weil die Feinstaubwerte seit Jahren sinken, sei auch künftig nicht mit Überschreitungen zu rechnen. Deshalb sei das Regierungspräsidium verpflichtet, „diesen nutzlosen und belastenden Bürokratieunsinn zurückzunehmen“, meinte die IHK weiter. Ulm ist zum Jahresbeginn zur Umweltzone geworden. Die Einschränkungen für Autos ohne Plakette gelten für das gesamte Stadtgebiet mit Ausnahme der Bundesstraße 10 Richtung Bayern. In Ulm sind rund 59 000 Fahrzeuge zugelassen. Nach früheren Schätzungen der Stadt könnten rund 2500 Halter zunächst keine Plakette für ihren Wagen bekommen. Sie müssen eine Ausnahmegenehmigung beantragen. (dpa/ak)

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