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IHKs lehnen Umweltzone für die gesamte Metropolregion Frankfurt ab

IHKs fordern, mit den Maßnahmen an der Quelle der Luftverschmutzung anzusetzen
© Foto: ddp/Volker Hartmann

Ausweitung der Umweltzone schadet ansässigen Unternehmen und führt zu Wettbewerbsnachteilen mit anderen Ballungsräumen


Datum:
08.09.2010
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Frankfurt/Main. Die Pläne, die Umweltzone auf die gesamte Metropolregion Frankfurt Rhein/Main auszuweiten, werden vom IHK-Forum Rhein-Main, der Initiative der zehn Industrie- und Handelskammern der Region Frankfurt Rhein/Main, abgelehnt. Das teilte die IHK heute in einer Presseerkläung mit. "Grundsätzlich begrüßt das IHK-Forum Rhein-Main alle umweltpolitischen Maßnahmen, die zur Minderung der Umweltbelastung und des Gesundheitsrisikos beitragen", sagte Hartwig Rohde, Geschäftsführer des IHK-Forums Rhein-Main. Vorrang müssen jedoch Maßnahmen haben, die an der Quelle der Luftverschmutzung ansetzen. Ziel müsse es sein, Lärm- und Schadstoffbelastungen erst gar nicht entstehen zu lassen. Der Vorschlag sei wenig durchdacht, da er erfolgreiche Maßnahmen zur Luftqualitätsverbesserung anderenorts konterkariert.

In fast allen kleineren Städten und Gemeinden des Rhein-Main-Gebietes seien die Schadstoffgrenzwerte laut IHK-Angaben bisher nicht überschritten worden. Eine Ausweitung der Umweltzone würde den ansässigen Unternehmen schaden, die sich gerade erst von der Krise erholt haben. "Die Erfahrungen zeigen, dass der gewünschte Erfolg der Umweltzone ausbleibt und der bürokratische Aufwand unverhältnismäßig hohe Kosten für die öffentliche Hand als auch für die Unternehmen verursacht", betonte Rohde.

Die Belange des Wirtschaftsverkehrs würden derzeit völlig außer Acht gelassen. Die Region laufe Gefahr, sich Wettbewerbsnachteile mit anderen Ballungsräumen einzuhandeln. Ein zu ändernder Luftreinhalteplan müsste hierfür Antworten finden. Eine regionale Umweltzone bedinge einheitliche Ausnahmeverfahren und deren gegenseitige deutschlandweite Anerkennung. (ab)

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