IDS legt 2008 zu

06.04.2009 13:24 Uhr
IDS HUB
Das IDS HUB in Neuenstein
© Foto: IDS

Die Stückgutkooperation IDS Logistik konnte bei Umsatz und Sendungsvolumen zulegen

Kleinostheim. Die Stückgutkooperation IDS Logistik hat im Geschäftsjahr 2008 einen Nettoumsatz von 1,716 Milliarden Euro erwirtschaftet. Trotz der im Herbst einsetzenden Konjunkturkrise liegt das Jahresergebnis damit um 5,2 Prozent über dem Vorjahr. Im Kerngeschäft, den nationalen Landverkehren, erreichte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 1,19 Milliarden Euro. „Obwohl die nachlassende Konjunktur ab September 2008 als rückläufiges Sendungsaufkommen spürbar war, konnten wir im Vorjahresvergleich ein Sendungsplus von 3,2 Prozent erzielen“, sagte IDS-Geschäftsführer Michael Bargl. „International stieg die Sendungszahl gegenüber 2007 sogar um sechs Prozent an.“ Rund 10,10 Millionen Sendungen haben die Partner im Jahr 2008 insgesamt im IDS-Netz befördert, davon 8,27 Millionen Sendungen innerhalb Deutschlands. Besonders deutlich sei das Umsatzwachstum bei den internationalen Landverkehren. Der Anstieg von rund 360 Millionen im Jahr 2007 auf nun 431 Millionen Euro entspricht einer Steigerung von knapp einem Fünftel. Vergangenes Jahr mussten die IDS-Partner große Veränderungen umsetzen: So wurden die Kühne + Nagel-Töchter G.L. Kayser, Mainz, und Cordes & Simon, Hagen, ebenso bei IDS integriert wie die Geis-Niederlassungen in Kürnach und in Satteldorf. In Satteldorf ging zudem im Herbst ein Regionalumschlag in Betrieb. Auch bestehende Partnerstandorte wurden weiter ausgebaut oder durch Neubauten ersetzt. Dazu zählen die DSV-Niederlassung Meerane – ein Ersatzbau für das Depot Zwickau – sowie die neu errichteten Großterminals bei Kühne + Nagel in Bielefeld und Krage in Hannover / Langenhagen. Insgesamt verfügt IDS nun über 44 Depotstandorte und über zwei zentrale Umschlagplätze (HUB). Für das aktuelle Geschäftsjahr habe sich IDS auf ein schwieriges Marktumfeld eingestellt. „Der starke Mengenrückgang in den ersten drei Monaten dieses Jahres hat den Wettbewerb insgesamt deutlich verschärft“, so Bargl. „Wir haben unsere Prozesse und Systeme bereits den veränderten Bedingungen angepasst.“ (sb)

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