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IATA: Luftfracht hat weiterhin mit Corona-Krise zu kämpfen

Bei der Luftfrachtnachfrage gibt es starke reginale Unterschiede
© Foto: Michael Westermann/imago

Die weltweite Nachfrage lag dem internationalen Luftverkehrsverband zufolge im September unter dem Vorjahresniveau. Es gibt allerdings starke regionale Unterschiede.


Datum:
05.11.2020
Autor:
John Aukenthaler
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Genf. Der internationale Luftverkehrsverband (IATA) hat im September Daten für die globalen Luftfrachtmärkte veröffentlicht, die zeigen, dass die Luftfrachtnachfrage zwar zunimmt, aber im Vergleich zu 2019 weiterhin gedrückt bleibt. Die weltweite Nachfrage, gemessen in Tonnenkilometern, lag demnach im September acht Prozent unter dem Vorjahresniveau (minus 9,9 Prozent für internationale Operationen). Dies sei eine Verbesserung im Vergleich zum Rückgang von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr im August.

Die Nachfrage stieg laut IATA im September gegenüber dem Vormonat um 3,7 Prozent. Die globale Kapazität, gemessen in verfügbaren Frachttonnenkilometern (ACTK), ging im September gegenüber dem Vorjahr um 25,2 Prozent zurück (28 Prozent für internationale Operationen). Dies sei fast dreimal so viel wie der Nachfragerückgang, was auf einen gravierenden Kapazitätsmangel auf dem Markt hinweise. Dabei treten laut IATA starke regionale Unterschiede auf, wobei nordamerikanische und afrikanische Fluggesellschaften einen Anstieg der Nachfrage gegenüber dem Vorjahr verzeichnen (plus 1,5 Prozent beziehungsweise plus 9,7 Prozent), während alle anderen Regionen im Vergleich zum Vorjahr im negativen Bereich blieben.

Die Verbesserung der Leistung stehe im Einklang mit Verbesserungen der wichtigsten Wirtschaftsindikatoren. Die neue Exportauftragskomponente des Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg erstmals seit Mitte 2018 über die Marke von 50, was laut IATA auf ein Wachstum hinweist. Die Welthandelsorganisation hat ihre Prognose für das Handelswachstum 2020 von minus 12,9 Prozent auf minus 9,2 Prozent revidiert. (ja)

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