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Hödlmayr digitalisiert Logistik für eine halbe Million Fahrzeuge jährlich

© Foto: j-mel/AdobeStock.com

Das österreichische Unternehmen optimiert die internen Prozesse mithilfe des Aachener Softwareanbieters Inform.


Datum:
01.08.2022
Autor:
Stefan May
Lesezeit: 
2 min
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Zur durchgängigen Digitalisierung interner Logistikprozesse für rund 500.000 Fahrzeuge jährlich bedient sich Hödlmayr International des Aachener Softwareunternehmens Inform. Dessen Lösung Syncrotess wird in den Bereichen Yard- und Werkstatt-Management eingesetzt. Das Projekt startet zunächst an den vier österreichischen Hödlmayr-Standorten und wird anschließend auf alle weiteren Standorte in Europa ausgeweitet.

Die Zusammenarbeit beginnt am Firmensitz in Schwertberg, östlich von Linz und wird in Wien, Wiener Neustadt und Graz fortgesetzt, wo die neuen auf Operations Research und künstlicher Intelligenz beruhenden Systeme die bisherigen Eigenentwicklungen des österreichischen Familienunternehmens ablösen. In einem Zeitraum von insgesamt vier Jahren ist geplant alle europäischen Standorte mit der neuen Software anzubinden.

Hödlmayr ist spezialisiert auf die gesamte Supply Chain der Fahrzeuglogistik von der Übernahme der Fahrzeuge ab Werk oder Eingangshafen bis hin zur Auslieferung zum Flottenbesitzer, Fahrzeughändler oder Endkunde mittels Home Delivery. Das Unternehmen betreibt eine der größten Transportflotten in Europa und fertigt jährlich mehr als 1,7 Millionen Fahrzeuge ab. Langfristig sollen die Stellplatz- und Werkstattprozesse aller Logistikzentren mithilfe einer einheitlichen, aber regional konfigurierbaren IT-Lösung geplant, gesteuert und optimiert werden.

Einheitliche IT-Lösung

„Uns war wichtig, dass wir eine einheitliche, flexible IT-Lösung für alle Compounds der Hödlmayr Gruppe schaffen“, sagt Robert Horvath, CFO und Vorstand der Hödlmayr International AG. Hartmut Haubrich, Director Vehicle Logistics bei Inform, ergänzt: „Mathematische Optimierungsalgorithmen und Verfahren der künstlichen Intelligenz werden jede Sekunde neu berechnen, welche Aufgaben mit welchen Ressourcen wo und in welcher Reihenfolge durchgeführt werden müssen, damit der jeweilige Standort optimal wirtschaftet.“
Im Fall von Hödlmayr übernehmen die Algorithmen in Zukunft etwa die Zuweisung von Fahrzeugbewegungen an Mitarbeitende, die Auswahl der Parkplätze und die Reihenfolge der abzuarbeitenden Aufträge in den Werkstätten.

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