Hitze beschädigt Autobahnen in Deutschland

29.06.2026 13:17 Uhr | Lesezeit: 3 min
Blow-up auf der Autobahn
© Foto: picture alliance / dpa | Rene Priebe

Hitzeschäden führen auf deutschen Autobahnen zu Sperrungen und Tempolimits. Vor allem ältere Betonfahrbahnen sind betroffen.

Hohe Temperaturen setzen der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland zunehmend zu. Auf mehreren Autobahnen kommt es derzeit zu Fahrbahnschäden, Sperrungen und Tempolimits, wie aktuelle Verkehrsdaten zeigen.

Vor allem ältere Betonfahrbahnen reagieren empfindlich auf extreme Hitze.

Mehrere Regionen betroffen

Die Probleme betreffen verschiedene Bundesländer und wichtige Verkehrsachsen. In Sachsen‑Anhalt und Brandenburg mussten Abschnitte der A2 zeitweise vollständig gesperrt werden. Auch zusätzliche Schadstellen wurden gemeldet.

Weitere Einschränkungen gibt es unter anderem:

  • in Bayern auf der A93 und der A9
  • im Raum Berlin auf der A10
  • sowie im Norden auf der A7 bei Hamburg

Tempolimits und Sperrungen bremsen den Verkehr

Neben Vollsperrungen führen beschädigte Fahrbahnen häufig zu reduziertem Verkehrsfluss. In Rheinland‑Pfalz und Hessen etwa wurden Geschwindigkeitsbegrenzungen eingeführt, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Die Folgen:

  • längere Fahrzeiten
  • Staugefahr auf betroffenen Abschnitten
  • zusätzliche Belastungen für Ausweichrouten


Ursache sind sogenannte „Blow‑ups“

Nach Angaben von Experten entstehen die Schäden durch die thermische Ausdehnung von Betonfahrbahnen. Bei hohen Temperaturen kann sich die Oberfläche aufwölben – Fachleute sprechen von sogenannten „Blow‑ups“.

Besonders gefährdet sind:

  • ältere Fahrbahnen
  • stark belastete Strecken
  • sowie bereits sanierte Abschnitte

Wiederkehrendes Problem bei Hitzeperioden

Bereits in den vergangenen Wochen kam es auf verschiedenen Autobahnen zu ähnlichen Schäden. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass Hitzeperioden zunehmend Einfluss auf den Straßenverkehr nehmen.

Mit steigenden Temperaturen wird erwartet, dass solche Ereignisse häufiger auftreten könnten.


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