-- Anzeige --

HHLA hält Ausschau nach neuen Hafenstandorten

HHLA-Chef Klaus-Dieter Peters blickt nach Osteuropa
© Foto: VR/Eckhard-Herbert Arndt

Hafendienstleister richtet Blick auf die Adria und die östliche Ostsee: Engagement muss inhaltlich zum Kerngeschäft des Konzerns passen


Datum:
12.11.2010
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Hamburg. Der Hamburger Hafen- und Logistik-Konzern HHLA hält Ausschau nach einem weiteren Engagement über Hamburg und den ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa hinaus. Das teilte HHLA-Vorstandsvorsitzender Klaus-Dieter Peters am Freitag in der Hansestadt auf der Pressekonferenz anlässlich der Vorlage der Neunmonatszahlen fest. Es war übrigens das erste Mal seit dem Teilbörsengang am 2. November 2007, dass der Hafenkonzern die Bekanntgabe der Neunmonatszahlen zum Anlass für eine eigene Pressekonferenz nahm.

Peters zufolge richtet sich der Blick bei der Hafenwahl sowohl auf die östliche Ostsee als auch auf die Adria. Eine wichtige Motivation für ein solches Engagement ist es, die Wertschöpfung rund um die gesamte Transportkette zu verlängern. So ist zum Beispiel Odessa auch in das vom Hamburger Hafenlogistiker entwickelte und betriebene Intermodal-Netzwerk mit aufgenommen. Der Containerterminal in Odessa wird vollständig durch die HHLA betrieben.

Auf keinen Fall wolle der Hafendienstleister mit seinen Absichten, auch in weiteren Häfen Flagge zu zeigen „so etwas wie Welt-AG spielen". Das Engagement müsse inhaltlich zum Kerngeschäft des Konzerns passen. Zum jetzigen Zeitpunkt wollte Peters allerdings noch keine Angaben zum Zeithorizont oder zu den in Frage kommenden Hafenstandorten machen. Allerdings fiel wiederholt das Stichwort „Russland". Hier hatte der Konzern bereits vor Jahren konkrete Pläne für ein Engagement in Ust Luga bei St. Petersburg. Das Vorhaben zerschlug sich allerdings.

Peters betonte auch, dass alle drei Hamburger Containerterminals benötigt würden, um die wieder wachsenden Containermengen umzuschlagen. Eine große Herausforderung bestehe seit Monaten darin, die extrem „Spitzenbelastung" gerade an den Wochenende zu beherrschen, wenn zeitgleich mehrere Großcontainerschiffe den Hamburger Hafen und die HHLA-Terminals ansteuerten, so Peters. In diesem Zusammenhang verwies er auf die großen technischen Innovationen auf dem Gebiet der Umschlagtechnik der Terminals. Diesen „Technologievorsprung" gelte es zu halten und weiter auszubauen. (eha) 

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.