Hamburg. Die Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG (HHLA) hat das abgelaufene Geschäftsjahr gut gemeistert. Vorstandschef Klaus-Dieter Peters beschrieb die am Mittwoch Morgen präsentierten vorläufigen Zahlen als „ausgezeichnetes Ergebnis“. Es sei dem Hafen- und Logistikkonzern im vergangenen Jahr trotz des im letzten Quartal deutlich verschlechterten Marktumfeldes gelungen, sowohl beim Umsatz und dem Betriebsergebnis als auch bei den Gütermengen zuzulegen. Für das Berichtsjahr weist der im November 2007 an die Börse gegangene Konzern (M-Dax-notiert) einen Umsatz von rund 1,32 Milliarden Euro (2007: 1,18 Milliarden Euro) und ein Betriebsergebnis von 345 Millionen Euro (2007: 288 Millionen Euro) aus. Die mit Abstand wichtigste Säule stellte 2008 die Hafenlogistik dar. Mit ihrem Terminal-Netzwerk erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von rund 1,29 Milliarden Euro (2007: 1,15 Milliarden Euro). Der Containerumschlag an den Terminals summierte sich auf rund 7,3 Millionen Standardcontainer (TEU). Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings standen die Umschlagleistungen zum Jahresende – wie auch bei den Mitbewerbern – erheblich unter Druck. Der Geschäftsbereich Intermodal, zu dem neben Bahntransporten auch LKW-Container-Trucking (Tochterfirma CTD) konnte 1,8 Millionen TEU auf sich vereinigen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 11,6 Prozent gegenüber. Für 2009 stellt sich der Konzern auf ein „schwieriges Jahr“ ein, auch und gerade, weil sich derzeit die Dauer und Intensität der Wirtschaftskrise „gegenwärtig nicht abschätzen lässt“. Allerdings sieht sich der Konzern, auch dank des soliden Polsters aus 2008, gut gerüstet für die Herausforderungen der kommenden Monate, so Peters. Die endgültigen Zahlen für 2008 will der Konzern am 31.März in Hamburg vorlegen. (eha)
HHLA: Gesteckte Umsatz- und Ergebnisziele für 2008 erreicht
Höherer Umsatz, besseres Betriebsergebnis und mehr Container