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Hertie tief in roten Zahlen

07.08.2007 08:41 Uhr

Die Warenhauskette Hertie steckt nach einem Bericht des "Handelsblattes" (Dienstag) tief in den roten Zahlen.

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Gladbeck. Nach unveröffentlichten Geschäftszahlen liege der Vorsteuerverlust 2006 bei 44 Millionen Euro bei einem Eigenkapital von 55 Millionen Euro, schreibt die Zeitung. Der Umsatz, der laut Planung konstant bleiben sollte, sei im vergangenen Jahr um 16,5 Prozent auf 570 Millionen Euro eingebrochen. Firmensprecher Ralf Beke-Bramkamp wollte die Zahlen nicht kommentieren. Das Unternehmen liege aber voll im Plan, betonte er. 2007 werde es aufgrund der hohen Investitionen in den Umbau noch einen niedrigen Verlust geben. „Ab 2008 schreiben wir wieder schwarze Zahlen“, sagte der Sprecher. Hertie ist aus der Abspaltung von ursprünglich 74, jetzt noch 73 kleineren Karstadt-Filialen entstanden. Ende Juli hatte die Geschäftsführung den sozialverträglichen Abbau von 600 der bundesweit 4800 Stellen bestätigt. Die neuen Eigentümer um den britischen Immobilieninvestor Dawnay Day wollten ursprünglich bereits in diesem Jahr Gewinn erzielen. Vom kommenden Jahr an erwartet Hertie durch den Sozialplan geringere Personalkosten. In vielen Filialen werden bestimmte Sortimente wie etwa Drogerieartikel an Dritte untervermietet. Auch dadurch verringert sich der Personalbedarf. Im August 2005 hatten britische Investoren die Mehrheit an der Kette gekauft, die KarstadtQuelle im Zuge seiner Sanierung abgestoßen hatte. Die Warenhäuser liegen vor allem in mittelgroßen Städten und in Vororten von Großstädten.

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