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Hermes stellt sich auf Rekordmengen ein

Haben für Weihnachten wieder alle Hände voll zu tun: Hermes-Paketboten
© Foto: Hermes

Weihnachten 2021 sorgt wieder für Pakete-Boom. So rechnet Hermes von Oktober bis Dezember 2021 mit rund neun Prozent mehr Päckchen und Paketen als im Jahr 2020.


Datum:
19.10.2021
Autor:
Eva Hassa
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Hamburg. Nach dem Mengenboom in 2020, rechnet Hermes Germany auch in diesem Jahr mit einem Rekordvolumen. So erwartet der Paketdienstleister nach eigenen Angaben in den Monaten Oktober bis Dezember mit rund 137 Millionen Päckchen und Paketen. Das entspricht einem Plus von rund 9 Prozent gegenüber dem Rekord-Quartal 2020. Vor einem Jahr wurden laut Hermes allein in der stärksten Kalenderwoche 51 fast zwölf Millionen Sendungen zugestellt.

Peak-Zuschlag für Geschäftskunden

„Wir sind für das zweite Weihnachtsgeschäft unter Pandemiebedingungen gut gewappnet“, betont Olaf Schabirosky, CEO von Hermes Germany. „Nicht zuletzt dank unserer kontinuierlichen Weiterentwicklungen im digitalen Bereich und bei der nachhaltigen Optimierung der Letzten Meile sowie unserer stetig modernisierten Standorte“, so der Deutschland-Chef des Unternehmens, werde Hermes auch in diesem Jahr seinen Teil dazu beitragen, dass die Menschen zuverlässig mit ihren Päckchen und Paketen beliefert werden. So habe Hermes, um die Rekordmengen zu bewältigen, seine Personal-, Fahrzeug- und Sortierkapazitäten entsprechend erweitert.

Dieser Kapazitätsaufbau geht jedoch mit höheren Kosten einher. Vor diesem Hintergrund wird Hermes auch in diesem Jahr analog zu den Vorjahren einen sogenannten Peak-Zuschlag erheben, kündigt das Unternehmen an. Der Aufpreis gelte dabei für geschäftliche Auftraggeber, Privatpakete bleiben nach wie vor zuschlagfrei.

Zusätzliches Personal und mehr Fahrzeuge

So werden das Unternehmen laut Hermes allein im Bereich Zustellung und beim Umschlag 3500 weitere Arbeitskräfte unterstützen. Insgesamt werden zu Weihnachten bis zu 15.000 Zusteller für den Paketdienst im Einsatz sein. Die Anstellung erfolge, teilt das Unternehmen mit, je nach Verfügbarkeit und Einsatzdauer entweder mit befristetem Arbeitsvertrag oder über tarifgebundene Zeitarbeitsfirmen. Zudem vergrößert Hermes seine Fahrzeugflotte und erhöht seine Transportkapazitäten. Deutschlandweit sind in der Zustellung täglich rund 3900 zusätzliche Fahrzeuge auf der Straße.

Neues Verteilzentrum für voluminösere Güter

Mit Blick auf die stetig steigenden Sendungsmengen setzt das Unternehmen zudem weiter auf digital getriebene Optimierungen entlang der gesamten Logistikkette und insbesondere rund um die letzten Meter eines Pakets zur Haustür oder zum PaketShop. So digitalisiert Hermes unter anderem Prozesse an seinen Standorten. Ein Ziel sei es dabei, heißt es, die Rüstzeiten in der Tourenvorbereitung für die Zusteller zu minimieren. Hermes setzt dafür auf neue digitale Tools, etwa zur digital unterstützten Tourendisposition oder Tourensortierung. Weitere Beispiele sind die digitale Benachrichtigungskarte sowie die digitalisierte Erteilung von Abstellgenehmigungen für einen bedarfsorientierten Sendungsempfang.

Auch in die technische Ausstattung hat das Unternehmen weiter investiert, etwa in den Ausbau seiner Sortierkapazitäten. Abgesehen davon hat Hermes im brandenburgischen Ludwigsfelde soeben ein neues Verteilzentrum in Ludwigsfelde in sein Netz integriert, das auf die Entladung, Sortierung und Verladung von so genannten „Bulky Items“ spezialisiert ist, also Sendungen, die aufgrund ihrer Größe und Beschaffenheit nicht über die Sortieranlage eines Logistikcenters laufen können und damit einen manuellen Umschlag erfordern. Über 100 Mitarbeiter sollen dort künftig bis zu 35.000 Sendungen täglich abwickeln können.

Zusätzlich strebt das Unternehmen an, seinen ökologischen Fußabdruck weiter zu verkleinern. So reduzierte Hermes Germany nach eigenen Angaben von 2006 bis 2020 die CO2-Emissionen beim Pakettransport bereits um 38 Prozent und für seine Standorte um 57 Prozent verringern. Dafür setze das Unternehmen, betont Hermes-Germany-CEO Schabirosky „verstärkt auf E-Mobilität und Ökostrom, eine moderne Lkw-Flotte, alternative Zustellkonzepte, den Ausbau des PaketShop-Netzwerks sowie intelligente Transport- und Tourensoftware“.

Hermes Abgabefristen für private Weihnachtspakete

Damit private Weihnachtspäckchen und -pakete sowie Reisegepäckstücke zuverlässig bis zum 24. Dezember 2021 zugestellt werden können, nennt Hermes folgende Abgabefristen. Sendungen im innerdeutschen Versand sollten demnach bis 20. Dezember 2021 (Ladenschluss) in einem der über 16.000 Hermes-Paketshops in Deutschland abgegeben werden. Die Frist zur Abholung von schwerem Reisegepäck sowie Paketen an der Haustür endet ebenfalls am 20. Dezember 2021. Abholungen sollten bis einschließlich 19. Dezember 2021 (bis 20 Uhr) online oder über den Kundenservice beauftragt werden.

Die Versandfristen für internationale Sendungen variieren; individuelle länderspezifische Informationen und Fristen finden sich auf www.myhermes.de/weihnachten. Für Päckchen und Pakete, die innerhalb der EU verschickt werden, ist der 14. Dezember ein Richtwert. Für viele europäische Nachbarländer ist eine spätere Abgabe möglich. Sendungen, die ins außereuropäische Ausland gehen, müssen teilweise deutlich früher losgeschickt werden. Für alle fristgemäß abgegebenen Sendungen erfolgt laut Hermes ein pünktlicher Zustellversuch bis Heiligabend. Auch am 24. Dezember 2021 stellt Hermes noch bundesweit Pakete zu. Nach der Weihnachtspause nehmen die Zusteller dann am 27. Dezember 2021 ihre Arbeit wieder auf. Abholungen von Reisegepäck, etwa für den Neujahrsurlaub, sind ebenfalls ab 28. Dezember 2021 wieder möglich. (eh)

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