Hamburg. Der Landesvorstand der SPD sprach sich in einer Resolution gegen den "Ausverkauf" der beiden Unternehmen aus, wie die SPD am Dienstag mitteilte. Bürgermeister Ole von Beust (CDU) wurde aufgefordert, das umstrittene Geschäft, bei dem die Bahn ihre Zentrale nach Hamburg verlegen soll, zu stoppen. Die beiden Unternehmen müssten "unter dem bestimmenden Einfluss" der Stadt bleiben. "Der Verkauf dieser beiden Unternehmen gefährdet den Lebensnerv unserer Stadt und die Existenz von zigtausend Arbeitsplätzen", begründete SPD-Landesvorsitzender Mathias Petersen die Ablehnung."Die SPD wird nicht zusehen, wie Hamburgs Zukunft verspielt wird." Die Sozialdemokraten hatten das im Vormonat von Beust und Bahnchef Hartmut Mehdorn angestrebte Geschäft zunächst begrüßt, anschließend ihre Position revidiert.
Hamburger SPD entschieden gegen HHLA-Verkauf an Deutsche Bahn
Die Hamburger SPD hat ihr Nein zu einem Verkauf von Anteilen der Hafengesellschaft HHLA und der Hochbahn an die Deutsche Bahn bekräftigt.