Hamburg. Die weiterhin unter Druck stehenden internationalen Schifffahrtsmärkte erreichen jetzt auch Reedereien, die bislang als besonders krisenfest galten. Wie das Hamburger Abendblatt in seiner Freitag-Ausgabe berichtet, haben die beiden Hamburger Schifffahrtshäuser Peter Döhle und Claus Peter Offen Unterstützungsgelder aus dem Deutschland-Fonds der Bundesregierung beantragt. Das Blatt – wie zuvor auch der Radiosender NDR 90, 3 – beriefen sich auf „Branchenkreise“. Stellungnahmen zu den Gerüchten lehnten die beiden Schifffahrtshäuser ab. Beide Firmen haben sich auf die Vercharterung von Containerschiffen spezialisiert. Während die Offen-Reederei auf eine Flotte von rund 130 Einheiten zurückgreift, sind des bei Peter Döhle um die 415 Schiffe. Der Reeder Claus-Peter Offen machte von sich reden, als 2008 bekannt wurde, dass er 18 Containerfrachter mit jeweils 14.000 TEU (Standardcontainer) in Asien bestellt hatte. Der Hamburger Reeder bemühte sich darum, die Ablieferung der Großfrachter zeitlich zu strecken. (eha)
Hamburger Reeder beantragen Staatsgelder
Die Tramp-Reedereien Peter Döhle und Claus Peter Offen beantragen offenbar Mittel aus dem Deutschland-Fonds