Der Elbtunnel (A 7) erweist sich in diesen Tagen wieder als das Verkehrsnadelöhr des Nordens. Nicht nur, dass derzeit nur zwei der drei Röhren das tägliche Verkehrsaufkommen von fast 130.000 Fahrzeugen bewältigen müssen, weil die so genannte Weströhre noch bis voraussichtlich Mitte Mai wegen Renovierungsarbeiten ausfällt. Binnen weniger Tage kam es jetzt zu einer Häufung von Unfällen unter maßgeblicher Beteiligung von Lkw. Folge: Riesenstaus vor dem Tunnel und Stop- und Go-Verkehr im Hamburger Stadtgebiet. Deshalb haben die Hamburger Innenbehörde und die für Verkehrsfragen verantwortliche Baubehörde dringend an die Verkehrsteilnehmer appelliert, sich beim Durchqueren der beiden Tunnelröhren partnerschaftlich zu verhalten. Gezielt sprechen die Behörden Spediteure, Fuhrunternehmer und Lkw-Fahrer an. Die Unternehmer sollten auf die Fahrer dahin gehend einwirken, dass diese ihre vorgeschriebenen Lenkzeiten einhalten, den nötigen Sicherheitsabstand zum Vordermann bewahren und die Höchstgeschwindigkeit nicht überschreiten. Die Renovierungsarbeiten am Elbtunnel Die Kosten betragen 50 Millionen Mark. Die neue vierte Elbtunnelröhre steht Anfang 2002 zur Verfügung. (vr/eha)
Hamburger Elbtunnel: Appell an die Transportunternehmer
Riesenstaus und Stop-and-Go-Verkehr in Hamburg