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Hamburger CDU fordert umweltfreundliche Containertransporte im Hafen

"Port Feeder Barge" ist eine Art Sammeltaxi für Container
© Foto: Port Feeder Barge GmbH/dpa/picture-alliance

Rund ein Viertel aller Container müssen innerhalb des Hamburger Hafens von einem Terminal zum anderen gebracht werden - meist per Lkw. Die CDU setzt sich für Alternativlösungen ein.


Datum:
09.04.2019
Autor:
Stefanie Nonnenmann
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Hamburg. Die CDU in der Hamburger Bürgerschaft fordert umweltfreundlichere Containertransporte innerhalb des Hamburger Hafens.  „Statt sich Hyperloop-Fantasien hinzugeben, erwarten wir vom rot-grünen Senat, dass er endlich ein Port-Feeder-Barge-Pilotprojekt initiiert”, sagte Ralf Niedmers, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion, der Deutschen Presse-Agentur. Er reagierte damit auf die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage. 

Das Problem ist lange bekannt: Rund ein Viertel aller Container müssen innerhalb des Hafens von einem Containerterminal zu einem anderen gebracht werden. Das geschieht in den meisten Fällen per Lkw, obgleich sich Grüne und SPD im Grundsatz für mehr Transporte auf dem Wasser stark machen. „Gegenüber dem Jahr 2013 mit 56.000 Standardcontainern (TEU) wurden im Jahr 2018 rund 108 000 TEU hafenintern per Binnenschiff umgefahren”, heißt es in der Senatsantwort. Das sei ein Rekordwert, der die positive Entwicklung unterstreiche.

Dagegen weist der Unternehmer Ulrich Malchow darauf hin, dass 95 Prozent von fast zwei Millionen TEU hafenintern auf der Straße transportiert würden. „Darauf kann man nicht stolz sein.” Vor allem der größte Hamburger Hafenkonzern HHLA, der mehrheitlich der Stadt gehöre, behindere durch seine Gebührenpolitik mehr Transporte auf dem Wasser. 

Malchow hat mit der „Port Feeder Barge” ein System entwickelt, das ähnlich wie ein Sammeltaxi fast 170 TEU zwischen den Hamburger Terminals hin und her transportieren und mit einem eigenen Containerkran auch Binnenschiffe beladen könnte. Dieses Konzept, das Malchow eine „grüne Logistik-Innovation” nennt, konnte sich jedoch bislang nicht durchsetzen und wird von der HHLA nicht als wirtschaftlich angesehen. (dpa)

 

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