Hamburg. Im Hamburger Hafen wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres nur 4977 Binnenschiffe registriert – 3 Prozent weniger als im 1. Halbjahr 2002. Das geht aus den jetzt vorgelegten Zahlen des Hamburger Statistischen Landesamtes hervor. Das Ladungsaufkommen sank um 0,9 Prozent auf 4,7 Millionen Tonnen. Einen empfindlichen Rückgang um 13 Prozent auf 754.000 Tonnen gab es beim Steinkohlenumschlag. Noch deutlicher war der Einbruch beim Transport von Steine und Erden, der mit 200.000 Tonnen um 70 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Über den künstlich angelegten Elbe-Seiten-Kanal wurden im aktuellen Berichtszeitraum 2,5 Millionen Tonnen bewegt, das sind 1,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Allerdings scheint die tschechische Außenhandelswirtschaft die Elbe und angrenzende Kanalsysteme wieder mehr zu nutzen. Nutznießer dieser Entwicklung ist der Hamburger Hafen. Danach wurden im aktuellen Berichtszeitraum 387.000 Tonnen (Versand und Empfang) im Warenverkehr zwischen Hamburg und Tschechien per Binnenschiff bewegt – ein Plus von 79,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (eha)
Halbjahresbilanz: Weniger Binnenschiffe im Hamburger Hafen
Einbruch bei Steinkohle und Erden – steigende Zahlen bei Tschechien-Verkehren