Hamburg. Hamburgs Hafen- und Wirtschaftssenator Axel Gedaschko (CDU) „bedauert“ das Ausscheiden des langjährigen Staatsrates seiner Behörde, Gunther Bonz. Während einer kurzen Ansprache auf dem Sommerfest der Logistik Initiative Hamburg (LIHH) vergangene Woche, würdigte Gedaschko die Leistungen des „Noch-Staatsrates Gunther Bonz“ für den Hafen- und Logistikstandort Hamburg. „Er hat maßgeblich auch bei der Logistikinitiative Hamburg mitgearbeitet“, stellte Gedaschko unter Beifall fest, um zu ergänzen: „Ich bedaure sehr, dass er diese Funktion und diese Arbeit nicht weiter fortführen kann.“ Ausdrücklich warnte Gedaschko davor, dass die Logistik- und Hafenwirtschaft die klar erkennbaren Wachstumschancen nicht wahrnehmen könne, sollten die dafür benötigten zusätzlichen Logistikflächen in der Metropolregion Hamburg nicht rechtzeitig ausgewiesen werden. Es erfülle ihn mit Sorge, dass es im Hamburger Umland immer mehr Menschen gebe, die nicht erkennen wollten, dass ihr Wohlstand auch vom nachhaltigen Erfolg des Hafen- und Logistikstandortes Hamburg abhänge. Daher müsse jede Gelegenheit genutzt werden, um den Sachzusammenhang zwischen den Erfolgschancen auf der einen und dem Flächenbedarf auf der anderen Seite klar herauszustellen. In einem Gespräch mit dem Hamburger „Abendblatt“ erklärte der designierte Staatsrat Carsten Frigge (CDU), dass er sich im Rahmen seiner Tätigkeit für „mehr Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Politik“ einsetzen will. Die Schwarz-Grüne Koalition ist in seinen Augen „eine wirklich gute Idee“, die er „für außerordentlich spannend hält“. (eha)
Hafensenator „bedauert“ Entlassung von Staatsrat Bonz
Hamburgs Hafensenator Axel Gedaschko warnt vor einer Knappheit bei den Logistikflächen in der Metropolregion Hamburg – Neuer Staatsrat Carsten Frigge plädiert für mehr „Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Politik“