Der Städtische Hafenbetrieb Rotterdam (SHR) investiert 10,8 Millionen Mark in das Wachstumssegment Forst- und Papier-Produkte. Nutznießer ist der Umschlagbetrieb Interforest Terminal Rotterdam (ITR), der mit Abstand bedeutendste Betrieb für Forst- und Waldprodukte in Rotterdam. Mit dem SHR-Geld wird das Zuschütten des so genannten Prinses Christinahavens, als Bestandteil des citynahen Eemhaven-Gebietes in Rotterdam, ermöglicht. Die so gewonnenen 2,8 Hektar dienen der Ausbreitung des bereits vorhandenen ITR-Terminals. Das Unternehmen kommt für die ergänzende Suprastruktur auf. Die Umschlagkapazität steigt von 800.000 Tonnen auf 1,1 Millionen Tonnen im Jahr 2002. Durch die Erweiterung soll der Terminal zu einer Drehscheibe für Papierverkehre der ITR-Muttergesellschaft, des schwedischen Papierkonzerns SCA, weiterentwickelt werden. Über die Rotterdamer Anlage werden die für das Überseegeschäft bestimmten Erzeugnisse der knapp 100 über Europa verteilten SCA-eigenen Papierfabriken gebündelt, kommissioniert und für den Übersee-Transport in Container verstaut. (vr/eha)
Hafen Rotterdam setzt auf Papier
Die Umschlagkapazität am betroffenen Terminal soll von 800.000 auf 1,1 Millionen Tonnen steigen.