Rotterdam. Der Rotterdamer Hafen legt beim Güterumschlag weiter zu. Das geht aus den heute vorgelegten Zahlen für das 1.Quartal 2008 hervor. Danach wurden im aktuellen Berichtszeitraum rund 105 Millionen Tonnen im Maashafen bewegt – ein Zuwachs um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Hans Smits, Chef des Hafenbetriebes Rotterdam (HbR), spricht von einem „beeindruckenden“ Ergebnis für das Auftaktquartal. Im Containersegment verbessert sich Rotterdam auf TEU-Basis um sechs Prozent auf 2,7 Millionen Standardcontainer (TEU). Auf Gewichtsbasis belief sich der Zuwachs im Verkehr mit den Normboxen auf acht Prozent, so dass unterm Strich 26,7 Millionen Tonnen zusammenkamen. Weiter auf Wachstumskurs blieb der Containerverkehr mit China. Bei den übrigen Gütergruppen ergibt sich für das erste Quartal ein unterschiedliches Bild. Im Massengutsektor wurden im Maashafen rund 71,3 Millionen Tonnen über die Kaikante bewegt (plus 7,8 Prozent), währen des in der Sparte Container, Ro/Ro-Ladung und sonstige Stückgut 33,2 Millionen Tonnen waren – ein Zuwachs um 5,8 Prozent gegenüber dem 1.Quartal 2007. Erfreut zeigte Smits über die Entwicklung des Finanzergebnisses für 2007, das ebenfalls heute auf den Tisch kam. Der 2004 privatisierte Hafenbetrieb erwirtschaftete danach einen Gewinn von rund 114 Millionen Euro, gut 22 Millionen Euro mehr als 2006. Für 2008 rechnet Smits mit einem nochmals verbesserten Ergebnis. Der Hafen setzte seinen Investitionskurs auf hohem Niveau auch 2007 fort. Gut 235 Millionen Euro flossen in den Ausbau des Hafens nach 231 Millionen Euro im Jahr zuvor. (eha)
Hafen Rotterdam auf Rekordkurs
Für 2007 weist der niederländische Hafen einen höheren Gewinn als im Vorjahr aus / Im 1.Quartal 2008 legt der Umschlag nochmals zu