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Hafen Hamburg: Zusammenarbeit bei grüner Energie

Der Hafen Hamburg soll beim Import von grünem Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen (Symbolbild)
© Foto: Marco2811/stock.adobe.com

Die Häfen von Montevideo und Hamburg haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, dabei geht es auch um den Im- und Export von erneuerbaren Energien.


Datum:
26.08.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
3 min
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Im Rahmen einer Delegationsreise des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg Peter Tschentscher unterzeichnete Axel Mattern, Vorstand Hafen Hamburg Marketing, ein Memorandum of Understanding (MoU) mit Daniel Loureiro, Vizepräsident der Nationalen Hafenverwaltung Uruguays. Der internationale Austausch von Wissen und Erfahrungen soll im Mittelpunkt der Kooperation stehen. Zudem sollen die Häfen für den Im- und Export von erneuerbaren Energien, insbesondere grünem Wasserstoff, eine zentrale Rolle spielen, erklärte die Stadt Hamburg.

„Uruguay produziert seinen Strom zu fast 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. In Zukunft will das Land grünen Wasserstoff und andere regenerative Energieträger herstellen und exportieren. Die Häfen von Hamburg und Montevideo können dazu beitragen, grüne Energie von Südamerika nach Europa zu transportieren“, sagt Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

Uruguay stellte zu Beginn des Jahres seine Wasserstoffstrategie vor. Demnach will das Land bis 2040 rund 1,9 Milliarden Euro in die Entwicklung von grünem Wasserstoff investieren und plant bis dann mit einer Elektrolyseur-Kapazität von zehn Gigawatt. Der Hafen von Montevideo gilt mit seiner Lage direkt am Atlantik als ideal für den Export geeignet.

Die Häfen Montevideo und Hamburg haben bereits seit dem Jahr 2005 einen engen Kontakt. Damals unterzeichneten sie das erste Memorandum of Understanding (MoU), welches im Jahr 2013 erneuert wurde, nun folgte das dritte. (tb)

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