See- und Binnenhäfen sowie Terminals für den intermodalen Güterverkehr sollten in das Konzept des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (Ten) aufgenommen werden. Damit erhielten sie Finanzhilfe aus den EU-Fördertöpfen für die Ten-Projekte. Mit dieser Entscheidung hat sich das Europäische Parlament auch in zweiter Lesung hinter den Vorschlag der EU-Kommission gestellt. Zulassen aber wollen die EU-Abgeordneten nur Terminals mit einem jährlichen Frachtvolumen von mindestens 500.000 Tonnen und Häfen mit mehr als 1,5 Millionen Tonnen. Der EU-Ministerrat legt weniger strenge Maßstäbe an. Dies widerspricht den Ambitionen der EU-Kommission, die Ten-Mittel konzentrierter und damit wirksamer als bisher einzusetzen. Ihr Vorschlag beschränkt sich auf die Einbeziehung von 300 Seehäfen, 210 intermodalen Terminals und 35 Binnenhäfen in das Ten-Förderprogramm.
Häfen und Terminals sollen Ten-Projekte werden
EU-Fördermittel für Terminals mit Frachtvolumen ab 500.000 Tonnen und Häfen ab 1,5 Millionen Tonnen