Güterverkehr: Gewerkschaften warnen erneut vor "Kahlschlag"

14.12.2009 09:45 Uhr
Schienengüterverkehr
© Foto: ddp

Deutscher Gewerkschaftsbund und Transnet: Bahn fällt nichts anderes ein als „Schließen-Streichen-Schluss" / Schenker-Rail dementiert Flächen-Entlassungen

Berlin. Vor einem „Kahlschlag“ im Güterverkehr der Bahn haben der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Gewerkschaft Transnet erneut gewarnt. Der Deutschen Bahn falle nichts anderes ein, als „Schließen-Streichen-Schluss“, hieß es am Samstag in einer Mitteilung von Transnet. Die Bahn wies die Kritik zurück. „Einen Kahlschlag in der Fläche wird es im Schienengüterverkehr nicht geben“, wurde der Vorsitzende der DB-Tochter Schenker-Rail, Alexander Hedderich, in einer Mitteilung zitiert. Das Unternehmen habe die Betriebsräte über ein Maßnahmenpaket zur Sicherung des Güterverkehrs informiert, das erst nach dem Jahreswechsel 2010/11 umgesetzt werden solle. Bis Mitte 2010 soll darüber beraten werden. „Wir müssen auf die um ein Viertel gesunkenen Transportvolumina reagieren“, sagte Hedderich. Bereits im Oktober hatte Bahn-Transport- und Logistik-Vorstand Karl-Friedrich Rausch in der Mitarbeiterzeitung „DB Welt“ erklärt, dass infolge der Konjunkturkrise der Abbau von rund 4000 Arbeitsplätzen notwendig sei. (dpa)

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