Der Ausbau des Europa-Verkehrskorridors Nr. 10 von Salzburg nach Saloniki über 2260 km Straße und 2445 km Schiene kann beginnen. Nachdem die Regierungsvertreter der acht beteiligten Länder ein entsprechendes Memorandum schon am 15. März unterzeichnet hatten, wurde es nun auch von EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio signiert. Die Nord-Süd-Achse verbindet Österreich, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Kroatien, Serbien, Mazedonien und Griechenland. Sie führt über Salzburg, Ljubljana, Zagreb, Belgrad, Nis und Skopje zum Hafen von Saloniki. Der Ausbau der Magistrale wurde durch die Konflikte auf dem Balkan unterbrochen und um gut zwei Jahre verzögert. Das Straßennetz soll zu 53,2 Prozent aus Autobahnen bestehen, 84 Prozent der Bahnstrecke werden elektrifiziert. Die Verkehrskonferenz in Helsinki hatte 1997 zehn gesamteuropäische Korridore festgelegt. (vr/dw)
Grünes Licht für Magistrale Salzburg-Saloniki
Nord-Südachse verbindet Österreich, Slowenien, Ungarn, Bulgarien, Kroatien, Serbien, Mazedonien und Griechenland