München. Regina werde ihren Anteil von 24,2 Prozent der Aktien und 25,24 Prozent der Stimmrechte an dem Münchener Maschinen- und Nutzfahrzeugbauer am Markt platzieren, teilte die Allianz in München mit. Ein Sprecher des Versicherungskonzerns sagte, die Aktien sollten internationalen Investoren angeboten und sehr schnell platziert werden. In der Regina haben die drei Finanzkonzerne ihre MAN-Beteiligung seit den 1970er-Jahren gebündelt. Durch den Verkauf soll sich das Gewicht an der Börse (DAX) erhöhen. Ein MAN-Sprecher begrüßte den Schritt und gab sich gelassen, was die Gefahr einer feindlichen Übernahme betrifft. "Es ist nicht so, dass wir jetzt hier zittern vor Angst, wir könnten übernommen werden", sagte er. Der gestiegene Aktienkurs schützte MAN, so der Sprecher. "Die beste Abwehr gegen eine Übernahme ist ein guter Kurs, dafür ist eine gute Performance nötig und daran arbeiten wir."
Großaktionäre steigen bei MAN aus
Der Münchener Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN verliert seine Großaktionäre Allianz, Commerzbank und Münchener Rück. Die in der Regina Verwaltungsgesellschaft zusammengeschlossenen Unternehmen geben nach mehr als drei Jahrzehnten ihre Sperrminorität auf.