Das Dosierungssystem für den Schwerverkehr an Gotthard und San Bernardino soll weiter verfeinert werden. Noch vor Ostern wird ein sogenannter Blockmanager eingesetzt, der die Leerung der Stauräume für Lastwagen koordinieren wird. Bis jetzt lag die Verantwortung für die Lenkung des Schwerverkehrs bei den Kantonspolizeien von Uri, Tessin und Graubünden. Diese sollen nun einen Verantwortlichen ernennen, der das Ganze zentral überwacht. Dabei gehe es nicht um eine Riesenoptimierung, war aus dem Bundesamt für Straßen (Astra) zu vernehmen. Vielmehr handle es sich um eine Systemverfeinerung. Dank dieser soll flexibel auch vom bisherigen Drei-Stunden-Rhythmus abgewichen werden, falls die Lage dies erlaubt. Dadurch können die Wartezeiten weiter verkürzt werden. Diese Maßnahme ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass sich vergangene Woche die bürgerlichen Bundesratsparteien unzufrieden mit dem Dosierungssystem gezeigt und eine Verbesserung gefordert hatten. (vr/hrk)
Gotthardtunnel: Stauräume besser bewirtschaften
Bundesratsparteien fordern Verbesserung des Dosierungssystems