Bonn. Für die Speditions- und Logistikbranche gibt es jetzt ein eigenes Gesundheitsvorsorgewerk. Getragen wird es von den Branchenverbänden Bundesverband Spedition und Logistik (BSL), Bundesverband Möbelspedition (AMÖ) und dem Bundesverband Werkverkehr und Verlader e.V. (BWV) zusammen mit der Oskar Schunck KG. Das Gesundheitsvorsorgewerk Spedition und Logistik e.V. (GSL) hat Leistungspakete entwickelt, mit denen Beschäftigte und Inhaber von Speditions- und Logistikunternehmen sowie deren Angehörige ihre gesetzliche Krankenversicherung ergänzen können: von der Heilpraktikerbehandlung über Zahnersatz, Brillen und Hörgeräte, Auslandsreiseschutz bis zur Chefarztbehandlung und Einbettzimmer im Krankenhaus. Dazu zählt nach Aussage der Verbände neben günstigeren Prämien auch, dass der Zusatzschutz teilweise ohne oder mit vereinfachter Risikoprüfung erfolgen kann und eine Versicherungsgarantie gegeben wird. Mit dem GSL soll auf die Gesundheitsreform der Bundesregierung zum 1. Januar dieses Jahres reagiert werden, die nach Mitteilung der Verbände weitere Einschnitte in das soziale Netz und damit mehr Belastungen für gesetzlich Versicherte nach sich ziehen. Das GSL ist nach dem vor drei Jahren im Bereich Altersvorsorge gegründeten Versorgungswerk Transport, Spedition und Logistik Deutschland e.V. (TSL) die zweite Branchenlösung der Verbände. (vr/cd)
Gesundheitsvorsorgewerk für Inhaber und Angestellte von Speditionen
Träger sind die Branchenverbände BSL, Amö und BVW sowie Oskar Schunck